Irgendwann wird ein Foto von dir gebraucht.
Nicht für Instagram.
Nicht für dein nächstes Profilbild.
Sondern für den Moment, in dem andere auf dich schauen und sich an dich erinnern.
Und meistens ist es dann einfach irgendein Bild.
Ein Schnappschuss.
Ein altes Foto.
Eines, das gerade greifbar ist.
Und plötzlich soll genau dieses Bild alles über dich erzählen. Als dein Erinnerungsfoto.

Wir beide standen schon an dem Punkt, ein solches Erinnerungsfoto auswählen zu müssen.
Und haben gemerkt, was es mit einem macht ein Foto zu suchen, das sich wirklich richtig anfühlt.
Wir finden: Das darf leichter sein.
Mit „Ein Foto, das bleibt“ haben wir einen Workshop in Köln entwickelt, der Fotografie mit persönlicher Auseinandersetzung verbindet.
Ein Raum, in dem du dich mit Erinnerung, Vergänglichkeit und deinem eigenen Bild beschäftigst – ohne dass daraus etwas Schweres werden muss.
Du bringst ein Foto von dir mit. Gemeinsam schauen wir hin:
Was zeigt dieses Bild – und was vielleicht noch nicht?
Wir arbeiten in diesem Workshop aus zwei Perspektiven:
Als freie Rednerin und Trauerbegleiterin schafft Caro Raum für die Auseinandersetzung mit Erinnerung und Vergänglichkeit.
Als Fotografin halte ich dich in einem neuen Portrait so fest, wie es sich für dich stimmig anfühlt.
Kein „klassisches Trauerfoto“, kein Bild, das sich nach Abschied anfühlt dondern eines, das dich so zeigt, wie du jetzt bist und mit dem du dich wohlfühlst. Ein Erinnerungsfoto, das dich so zeigt wie du möchtest.
Dieses Foto ist nicht dafür gedacht, irgendwo zu verschwinden, bis es gebraucht wird.
Es darf jetzt schon seinen Platz haben darf – und eines Tages vielleicht auch für deine Lieben dieses Eine Foto sein.

Dieser Workshop in Köln ist für dich, wenn du gerade merkst, dass dich dieser Gedanke nicht ganz loslässt.
Egal, wie alt du bist.
Egal, wo du im Leben stehst.
Egal, ob du dich schon einmal intensiv mit Trauer beschäftigt hast – oder das Thema bisher eher gemieden hast.
Du musst keinen Verlust erlebt haben, um hier richtig zu sein. Und du musst auch nicht wissen, „wie man über so etwas spricht“. Vielleicht reicht es schon, dass du beim Lesen kurz gestutzt hast.
Oder gedacht hast: Ja… eigentlich stimmt das.
Wir sprechen in diesem Workshop über Trauer und Erinnerung, aber nicht auf die schwere, erdrückende Art. Es geht genauso um das, was bleibt, um Erinnerungen, die gut tun und um das, was dich ausmacht
Und ganz ehrlich: Der Tod gehört sowieso dazu. Ob wir darüber sprechen oder nicht. Die Frage ist eher, ob wir ihn weiter ignorieren oder ob wir anfangen, ihm ein mehr Raum zu geben.
Dieser kreative Workshop richtet sich an alle Menschen, die sich bewusst mit ihrem eigenen Bild und ihrer Erinnerung auseinandersetzen möchten.
Aber auch wenn du einfach neugierig bist oder dir schon länger ein persönliches Portrait wünschst, bist du hier genau richtig.

Für jede Identität, jeden Körper, jede Geschichte. Selbstverständlich queerfreundlich und respektvoll –
so, wie es eigentlich immer sein sollte.
Du musst hier nichts leisten.
Du musst nichts teilen.
Du darfst einfach da sein.
Aber du darfst dich auch ein Stück darauf einlassen.
Und vielleicht gehst du am Ende nicht nur mit einem neuen Foto nach Hause sondern auch mit dem Gefühl, dass dieses Thema gar nicht so unantastbar ist, wie es oft wirkt und vielleicht sogar einem neuen Blick darauf, was von dir bleiben darf.
📍 Köln (die genaue Adresse gebe ich euch nach der Anmeldung bekannt)
🗓️ 16. Mai 2026
⏱️ 12:00–16:00 Uhr
👥 max. 10 Personen
💸 149 €
Dieses Foto entsteht so oder so. Die Frage ist nur, ob du es selbst bestimmst. Vielleicht ist genau jetzt der Moment, das nicht länger aufzuschieben.
Trau dich und melde dich gerne hier an für ein Foto, das bleibt.